Havellandhof Ribbeck

Nachhaltigkeit

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GEWIMMEL AUF DEM BODEN

Seit 2007 hat der Havellandhof auf Direktsaat umgestellt. Dabei wird der Boden nicht mehr gepflügt, so dass die Vielfalt der Lebewesen und Pflanzen erhalten bleibt und der Einsatz von Herbiziden und Düngemitteln erheblich reduziert wird.

Anhand von Bodenproben erklärte Peter Kaim die Unterschiede zwischen sandigem Lehm- und lehmigem Sandboden im Havelland und zeigte, dass bei der Direktsaat auch tief im Boden noch viele Regenwürmer die Erde auflockern.

Wichtig bei dieser Anbaumethode ist, dass der Boden das ganze Jahr über bedeckt bleibt und die Fünffruchtfolge eingehalten wird, d.h. Mais wird nur alle fünf Jahre angebaut. Das System schützt auch vor Bodenerosion. Wie dramatisch die Folgen der Erosion auch für uns sind, zeigte im April 2011 die Massenkarambolage auf der A19 bei Rostock, die durch aufgewirbelten Staub ausgelöst wurde.

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Blumenwiesen

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BESUCH DES BÜNDNIS-GRÜNEN KREISVERBANDS BEIM HAVELLANDHOF IN RIBBECK

Der Havellandhof betreibt zwar keinen Ökolandbau, er verfolgt aber die Ziele nachhaltigen Wirtschaftens, arbeitet Klima- und Umweltschonend und ist vielseitig aufgestellt. Im ehemaligen Rinderkombinat stehen Milchkühe, Rinder, Kälber und tragende Färsen. Außerdem wird auf einer Fläche von knapp 800 Hektar Land Raps, Weizen, Gerste, Roggen, Mais und Gras angebaut.

Grund genug für den Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, sich den Betrieb einmal anzuschauen. Landwirt Peter Kaim stellte am 29. September einem Dutzend Mitgliedern, darunter die Landtagsabgeordnete Ursula Nonnemacher, der scheidende Kreissprecher und Bundesschatzmeister Dietmar Strehl sowie die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Dorothea Staiger, bei einer spannenden Führung seinen Hof vor und erläuterte anschaulich die Praxis der Direktsaat und den Betrieb der Biogasanlage.

Text von: Petra Budke ...Webseite die Grünen aus 2010

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Landwirtschaft

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Brandenburger Agrarwende: Alles Öko, oder was?!

Der Landesbauernverband Brandenburg - bislang Garant für eine stramm konventionelle Wirtschaftsweise. Doch nun die Überraschung: Das gerade veröffentlichte erste Leitbild des Verbands plädiert für Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und den langfristigen Erhalt von Wasser, Boden und Luft.

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  • Alte Hamburger 25
    14641 Nauen, OT Ribbeck
  • (03321) 4 79 38
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